Beatobst
Mittwoch, 25. März 2009

Alles, was uns im Leben weiter bringt, was uns trainiert und abhärtet ist mit Schmerzen verbunden.
Einen gesunden und trainierten Körper erreicht man nur mit viel Schweiß und Ausdauer.
Eine angesehene Gesellschaftliche Stellung erreicht man nur durch harte Arbeit.
Wissen erreicht man nur durch Denken, Lernen, Ausprobieren und Verstehen.
All die schönen Dinge im Leben, wie gutes Essen, ausgelassene Parties oder lange Urlaube machen das Ganze wieder zunichte.
Man muss Schweiß, Ausdauer, harte Arbeit, Lernen, kurzum: Schmerz lieben um heute Besser zu sein und sich aus der Masse abzuheben.
Wer also die positive Seite am Schmerz sieht, wer es toll findet sich selbst zu quälen und in allem Negativen für sich selbst Positives sieht, der ist zu Höchstleistungen fähig. Und genau das beginnt im Kopf.
Die Frage ist nur: Kann man das trainieren?
Dickes G
Ententeich statt See
im Sommer ist’s heiß
und im Winter liegt Schnee.
Mit Dorfbeat im Resort
geht mächtig ins Ohr.
Wir schwingen uns’re Hüften
und Tanzen auf dem Floor.
Die Gerschen Vereine bieten viele Aktivitäten,
vom Kaninchen züchten bis zum Fußball treten.
Jeden schönen Sonntag laufen die Athleten.
Und bei schlechtem Wetter sind sie in der Kirche beten.
Fast jeden Freitag sind auf’m Beat die schönen Mädchen,
sie kommen vom Nachbardorf oder aus’m nächsten Städchen,
Tanzen wie besesen, in der Hand nen Sektgläschen.
Ha’m am nächsten Morgen nen Kerl in ihrem Bettchen.
Die Gerataljugend ist massiv in Form,
tritt im Punkstyle auf oder auch in Uniform,
pflegen zwei Jugendclubs, das ist enorm,
haben Steffen Fischer zu ihr’m Häuptling auserkorn’.
Was nicht fehlen darf sind die vielen Senior’n.
Über manchen wird schon heute Gras kurz geschor’n.
Doch die meisten sind spritzig wie Motor’n
feiern und feten als wär’n sie neugebor’n.
Dickes G
Ententeich statt See
im Sommer ist’s heiß
und im Winter liegt Schnee.
Mit Dorfbeat im Resort
geht mächtig ins Ohr.
Wir schwingen uns’re Hüften
und Tanzen auf dem Floor.
Dickes G
Ententeich statt See
im Sommer ist’s heiß
und im Winter liegt Schnee.
Mit Dorfbeat im Resort
geht mächtig ins Ohr.
Wir schwingen uns’re Hüften
und genießen die Kultur.
Nicht zu vergessen sind die vielen Gaststätten,
von der Hohen Warte bis zum kleinen Dönerlädchen
Bratwurst und Kloß zählt zu den Spezialitäten,
nur im Geratal in ungeahnten Qualitäten.
Nicht zu vergessen die Sehenswüdigkeiten,
vom Thermometermuseum zum Wassertretbecken,
In der Massenmühle gibts viele Raritäten
vom Handwerkszeug bis zu technischen Geräten.
Unsere Unternehmen sind Stark wie ein Stier,
trotzen der Krise als wär sie nicht hier.
In Arnstadt braut man das beste Bier,
Was glaubt ihr wohin die das meiste exportier’n.
Geht’s mir mal schlecht und ich habe ne Blessur,
brauch ich keine Medizin sondern den Wald nur.
Wander’ durch Wälder und die weite Flur,
das heilt alle Wunden besser als ‘ne Kur.
Dickes G
Ententeich statt See
im Sommer ist’s heiß
und im Winter liegt Schnee.
Mit Dorfbeat im Resort
geht mächtig ins Ohr.
Wir schwingen uns’re Hüften
und Tanzen auf dem Floor.
Dickes G
Ententeich statt See
im Sommer ist’s heiß
und im Winter liegt Schnee.
Mit Dorfbeat im Resort
geht mächtig ins Ohr.
Wir schwingen uns’re Hüften
und genießen die Natur.
Um Fastmitternacht im alten Blog Beiträge von 2006 finden, dazu The Elephant von Dodgy hören.
Manchmal möchte man vor Freude fast eine Träne vergießen.

Wieder ein Amoklauf in einer deutschen Schule. Alle sind Geschockt, zeigen Betroffenheit und fragen sich: Warum ist das passiert?
Passanten stellen Vermutungen an, Experten stellen fest, Psychologen versuchen zu erklären. Am Ende schiebt man alles auf die schlechten Lehrer und die Killerspiele.
Für mich ist das absoluter Blödsinn! Da kann man genauso gut Brot und Wasser verantwortlich machen.
In unserer Gesellschaft herrscht ein hoher sozialer Druck. Gerade Jugendliche sind in einer Phase in der sich ihre soziale Stellung ausprägt und festigt. Dies wird beeinflusst durch das Handeln, Aussehen, die Intelligenz des Individuums und durch die Umwelt. Um eine in der jugendlichen Gesellschaft angesehene Stellung zu erreichen, muss man cool sein. Cool ist man, wenn man die angesagtesten Klamotten trägt, die geilste Frisur hat, das neuste Handy vorweisen kann und die spontansten Sprüche drauf hat, wenn man Raucht, Trinkt, die geilsten Weiber abschleppt und die Looser disst dumm macht. Klar kann nicht jeder all diese Faktoren erfüllen. Gerade die halbwegs intelligenten Menschen sehen nicht ein, warum sie diesen Hype mitmachen sollten. Meist sind diese zudem introvertiert und pflegen nur wenige Freundschaften.
Genau diese Menschen sind es die von anderen unterdrückt und gehänselt werden, immer und immer wieder. Es entwickelt sich Hass gegen die Unterdrücker und deren Anhänger und Nachahmer. Dieser unsägliche Hass staut sich extrem an.
Die Aufmerksamkeit aller Menschen auf sich zu ziehen, das Bedürfnis für einen Moment im Mittelpunkt zu stehen und von allen die ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen ist dabei neben der Rache an den Unterdrückern das Ziel. Menschen in aller Öffentlichkeit zu ermorden ist dabei die effektivste Methode im Sinne des Amokläufers.
Der Amokläufer schaltet bei der Tat jegliches Denken ab. Die Genugtuung endlich im Mittelpunkt zu stehen und die Macht über Leben und Tot zu haben ist der absolute Adrenalinkick. Um nicht ein Leben lang mit dieser Tat konfrontiert zu werden und um nicht das Leid und den Hass der Angehörigen erleben zu müssen richtet sich der Täter am Ende meist selbst.
Damit diese schrecklichen Dinge nicht passieren, müsse man unsere Gesellschaft grundlegend ändern. Angefangen bei Schuluniformen, über Handyverbot und die Anerkennung des Lehrers als Respektperson bereits im Grundschulalter bis hin zu Strafarbeit und die Betreuung labiler Familien würden diese Art von Unterdrückung dezimieren.
Leider baut die Politik immer noch auf Experten, die selbst nie solche Situationen oder Gefühle erlebt habe, anstatt die Schüler selbst zu fragen was sie anders machen würden.
Ja, ich habe mich heute mal ins Kino gesetzt und mir vorgestellt, es wäre mein Wohnzimmer. Wow, geil! Son großen Fernseher will ich auch mal…
Es lief ein schöner Fernsehfilm mit guter Besetzung. Die Story ist nicht sonderlich Aufregend: Alleinstehender Auftragskiller tötet Mafiaautor und verliebt sich in eine Kaffeebohnen im Schokoladenmantel essende Verlagsangestellte, die ihm nicht glaubt, daß er gerade die letzte Hoffnung des Verlages erschossen und aus dem Fenster geworfen hat. Nun, “shit happens” könnte man meinen. Der Rest kommt wie es kommen musste. Auftragskiller gibt sich als Autor aus, die Verlagsangestellte (in Form von Nora Tschirner) verliebt sich natürlich in ihn und selbstverständlich geraten Beide in die Schusslinie der Mafia. Und da geht einiges drunter und drüber.
Neben toller Patschiger tollpatschiger Handlungen Noras und sehr gelungener Abwehrmaßnahmen Ricks, ist der Runninggag mit dem in den unmöglichsten Situationen klingelnden Handy von Christian wirklich gelungen. Ein schöner Fingerzeig auf das reale Leben.
Die Hauptdarsteller und die Situationskomik sind es wert ins Kino zu gehen. Die Story hätte spannender sein können. Aber Nora Tschirner (chic!), Rick Kavanien, Christian Tramnitz, Günther Grass, Axel Stein und der gute alte Bud Spencer lohnen den Besuch des Kinos. Mein Tipp: Entweder von Opa den Schwerbehindertenausweis klauen oder zum Kinotag hingehen. Da isses billiger.
Sieben auf einen Streich:

Die Handy-Fachhändler werden in 2 Jahren kein Geschäft mehr machen, da die Mobilfunkbetreiber dem Fachhändler keine Provision mehr zahlen.