Mit den Worten des Willy:
Donnerstag, 29. Mai 2008Die Tastatur liegt einsam dort,
weil Father in der Motherboard.
Die Tastatur liegt einsam dort,
weil Father in der Motherboard.
Dies ist ein Lied über sehr spezielle Menschen.
Sie sind unentbehrlich in jeder Firma. Es sind die Systemadministratoren und sie sind sehr wichtig!
Da ist ein Kerl der arbeitet in ‘nem andern Raum, oder auf ‘nem andern Flur.
Er kommt sofort, wenn du fragst: “Wo ist mein Dokument nur?”
Er ist meistens nen Mann oder manchmal ne Frau oder irgendwas dazwischen (zwischendrin),
Er weis was zu tun ist, wenn dein PC anfängt zu zischen.
Er ist dein Systemadministrator, er kommt vielen Comics vor.
Und wenn dein PC total spinnt, dann wählst du seine Nummer.
Du kannst nicht Drucken, hast nen virus oder dein Passwort vergessen.
Er versucht über ne Stunde es zu retten wie besessen.
Um deine Dateien zu sichern kämpft er den ganzen Tag,
aber manchmal drückt er nur ne Taste und haut wieder ab.
Aber, Hey! Mein Passwort funktioniert wieder! Wow! Hurra!
/* Huraa, huraa! Was für ein schöner Tag.
Dich um mich zu haben, geht mir nicht ab.
Dich um mich zu haben, heißt für mich,
ich bleib abwesend, geistig! */
Ich back dir’n Kuchen,
geb’ Geld in die Kasse,
oder kauf die weltbeste Administratortasse.
Nur hilf mir immer, Systemadministrator.
Bitte geh’ nimmer, Systemadministrator.
Mach ihn schlecht und wirst gefeuert Montagmorgen.
Denn er weiß du surfst auf russenschlampen.com
Also sei nicht frech, zu deinem Administrator.
Und mach ihn nicht schlecht, sieh dich lieber vor.
Now repeat the last blog entry five times!
Aufgesteht.
Auf Arbeit gegangt
Mit Kollegin gesprecht.
Gemittagt.
Gekotet.
Programmiert.
Feiergeabendt.
Computer geheilt.
Heim gefahrt.
Geabendbrotet.
Liebesbriefe in TA-Blog geschreibt.
Gedenkt: “Ich brauch jetzt mal was Richtiges!”.
Argh! gelest.
Gut gefühlt.
Bett gegangt.
Geschlaft.
Wann erfindet jemand mal eine Medizin gegen Liebeskummer? Das Gefühl von jemandem so gemocht zu werden wie es kein anderer tut - Einbildung? Wunschdenken? Realität?
Klar, moralisch verwerflich, meint der eine. Aber vielleicht auch hilfreich für Verlassene oder Wartende, oder Unentschiedene.
Man muss nur oft genug jemandem hinterher Schmachten um immun zu werden, oder? Desensibilisierung.
Vielleicht übertreibe ich ja grade mit diesem Gedanken, aber wenn die Frau die ich am Wochenende kennen gelernt habe nicht so weit weg wohnen würde… - Landshut is so verdammt weit weg. Und dann weiß man nicht mal ob man sich überhaupt nochmal wieder sieht. Dieser Cocktail aus Kummer und Ungewissheit… - Zermürbend. Und so ein Funken Hoffnung ist ja doch noch da. Der entfacht wieder das Feuer der Erinnerung an die schönen Stunden zu zweit.
Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.